Enduro-Wanderseite

Die Touren und Berichte sind alle selbst erfahren, jedoch nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen. Teilweise erscheinen Strecken und Strassenzustände auf Fotos einfacher, als sie in Wirklichkeit sind!



Habt Sorge zur Natur,
damit wir unserm Hobby
noch lange nachgehen können!

Sestriere 2010

Es ist wieder so weit
Nach 51 Wochen warten ist es wieder so weit, wir brechen zu unserer Endurotour auf. Da in diesem Jahr leider keine Veranstaltung von www.enduro-france.de im Piemont stattfindet musste ich mich um eine Alternative bemühen. Da ich in diesem Sommer zu einem genialen Geländefahrzeug gekommen bin, war das Transportproblem bereits gelöst. Leider passten aber nicht 2 Enduros in den Pinz. Mit einem gemieteten Anhänger waren wir gut ausgerüstet. Mein Copilot war Ronny Gabathuler, ein Seitewagencrosser mit Enduroambitionen.

05.00h - Freitagmorgen: Abfahrt in Widnau. Danach Ronny abholen in Pafäder und weitere 500km bei 80kmh und ca 90dB Innengeräusch....

12.00h - Ankunft: Abladen und einchecken im vorgebuchten Chalet Edelweiss, anschliessend sofort Motorräder abladen und auf in den Schotter!
Da wir auf 2035müM wohnen müssen wir zuerst wieder ins Tal, vorzugweise via Colle Basset offroad. Für Heute haben wir uns das
Rif Guido Rey vorgenommen. (@Michael l'allemand: "wo auch sonnst am 1.Tag?") Die legendäre Zufahrt vergisst keiner mehr, der einmal hier war :-)
Nach einem feinen Caffé machen wir uns auf den Heimweg ins Tal um danach wieder hoch zum Hotel zu fahren.
Da Sestriere bekanntermassen ein Wintersportort ist, ist im Sommer NICHTS los. Nur 1 Restaurant hat geöffnet. Immerhin 5 Tische à 4 Plätzen.

Regen erwartet uns am Samstagmorgen. (@MF: klar, wenn ich dabei bin) Also beschliessen wir mit Pinzi zum Sommelier hoch zu fahren. Das war auch sehr abenteuerlich. Pinzi meisterte das mit Leichtigkeit und gönnte sich dazu rund 25L/100km Treibstoff. Oben fühlt man die 3009müM und den Regen sehr intensiv, also machen wir uns auf den Rückweg. Bis wir Zuhause sind bessert das Wetter mächtig.

Am Nachmittag fahren wir via Assitta zum Rifugio Selleries auf einen Caffee. Dort weden bereits Vorbereitungen für den Winter getroffen, lange geht es wohl nicht mehr bis der Pistenbully zum Einsatz kommt. In dichtestem Nebel suchen wir den Weg ins Tal und prügelen unsere Maschinen auf dem mittlerweile trockenen Asphalt nach Sestriere zurück.

Strahlendes Blau umrandet die grandiose Aussicht vom Balkon aus. Also, geht doch! Schnell sind wir startklar und logischerweise knattern wir runter und via Pramand hoch zum wunderbaren Mont Jaffereau. Die Fernsicht ist unbeschreiblich nach dem Regen. Auf dem Rückweg passieren wir die Schlüsselstelle beim Forte Foens. Wie immer siegte meine Höhenangst und ich war froh um den Kollegen, der mein Moped sicher hinüber brachte. Danke Ronny.
Nach einem Mitagessen in Bardoneccia stiegen wir wieder auf zum Punt Colomion, landeten dann aber erstaunlicher Weise beim Pian del Sole. Keine Ahnung wie wir da hin gekommen sind... Mit gleicher präzision navigierte ich uns (in der Falllinie) dann doch noch zum Punt Colimion hoch. Von dort noch zum Mullatiera hinüber. Leider hatten wir nicht mehr genug Zeit um dem Weg weiter zu folgen.... aber wir kommen wieder!
Den Weg ins Tal nehmen wir via Puy, das schien uns am nächsten.

Montagmorgen ist es schon als wir beim Hotel auschecken, das Gepäck im Pinz verladen und uns zur letzten Fahrt dieser Tour aufmachen.
zuerst zum Lago Nero, dann Sette Colori, Colle Bercia und anschliessend erwischen wir tatsächliche (irgendwann dann) die richtige Strasse ins Tal.

Sofort nach der Ankunft beim Hotel werden die Töffs aufgeladen und wir knattern die 500km nach Hause.

Ein ganz tolles Wochenende ist vorbei, es hat sich wieder einmal gelohnt. Vom 04.-10.09.2011 sind wir wieder hier mit EnduroFrance, ich freu mich dann schon mal die kommenden 51 Wochen :-))

Bilder:

Video:

Strecke:

 

 
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