Enduro-Wanderseite

Die Touren und Berichte sind alle selbst erfahren, jedoch nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen. Teilweise erscheinen Strecken und Strassenzustände auf Fotos einfacher, als sie in Wirklichkeit sind!



Habt Sorge zur Natur,
damit wir unserm Hobby
noch lange nachgehen können!

Rhonealpen 25.-27.06.2010

Da ich in diesem Jahr (leider) keine Endurowoche machen kann, verheize ich diese Urlaubstage in langen Wochenenden. Gerade war es so weit, am letzten Freitag startete ich um 05.00h MORGENS mit Roger in Richtung Frankreich. Das war ein genialer Entschluss, denn um diese Zeit war noch überhaupt kein Verkehr auf den Strassen. Bereits um 07.15h belästigten wir die Serviertochter auf dem Oberalppass mit einer Bestellung. Danach ein kurzer Abstecher zur Grimselpasshöhe um einen Cache zu bergen und danach sofort weiter über die Furka ins Wallis hinunter. Nach einer kurvenlosen Zeit erreichen wir bereits Martigny. Via Colle San Carlo geht es weiter zum Grossen St.Bernard, wo wir uns für ein "Coute de Fromage, avec Jambon et Ouef" kurz niederlassen. Mmmmmm....astig war es, aber fein. Aosta umfahren wir so gut es geht und geniessen anschliessend den kleinen St.Bernard. In Seez finden wir ein feines Hotel mit B&B zu einem fairen Preis. Danach das übliche: Duschen, Bier, essen, Bier, schlafen. 

Am Samstgmorgen genossen wir das (von der Wirtin) angepriesene Buffet und machten uns dann gleich auf den Weg. Via Val d'Isere reisten wir zum Col d'Iseran. Dieser war noch kaum bevölkert und SUPER zu fahren. Gleich anschliessend näherten wir uns via Col de Mont Cenis Susa. Das ist der Ausgangspunkt zum Col de Finestre, einem sehr schönen, kleinen Pass. Die 2 Hälfte des Anstigs ist geschottert, für Roger und seine BMW eine Premiere. Beide meisterten dies mit Bravour. Zuerst die Talfahrt, danach wieder hoch nach Sestriere. Hier gönnten wir uns einen Imbiss in einem Balkan-France-Bistro. Weiter gehts rund um den Berg herum nach Susa zurück. Von hier aus wieder dieselbe Strecke zurück über Iseran und Cenis. Der Rest des Tages verläuft wieder im beliebten Ablauf: DBeBs...

Der Sonntag ist der Heimreise gewidmet. Wir entscheiden uns für die Route, die mein zümo berechnet. Lauter unbekannte Pässe und Höhenstrassen bis Martigny. In der 2.-letzten Spitzkehre des Col de la Forclaz gibt es ein kleines Aussichtsrestaurant welches uns gerne einen Lunch verkauft. Ab jetzt befinden wir uns in der Vorhölle: Die Fahrt zur Mittagszeit durchs Wallis ist eine Qual, zumal mein Allerwertester bereits ca. 1100km unter sich hat.... AUAaaaaa! Zur Auflockerung sollte Furka und Oberalp dienen. Doch tausende Ausflügler mit Velo, Auto, Töff oder REISECAR tummeln sich und machen ein normales Reisetempo unmöglich. Schlussendlich noch die letzten 100km von Chur bis nach Hause, ach darüber will ich nicht reden - nur vergessen.

Trotzdem ein SUPER Wochenenden mit rund 1'300 km und 48'000 Höhenmeter und unendlich vielen Kurven!

 
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 Das sind meine Werke: www.lagerus.ch www.morbus-wilson.ch www.o-e-v.ch www.berghaus-stafelalp.ch www.donboscowidnau.ch www.bartalag.ch