Enduro-Wanderseite

Die Touren und Berichte sind alle selbst erfahren, jedoch nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen. Teilweise erscheinen Strecken und Strassenzustände auf Fotos einfacher, als sie in Wirklichkeit sind!



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damit wir unserm Hobby
noch lange nachgehen können!

Silvretta "Plus" 04.07.09

 

Saarbrücker Hütte

Die Silvretta-Hochalpenstrasse hatte mich schon oft vor die Frage gestellt: Monobike oder Enduroräder? Die ersten 5km sind ganz klar zum Kurfendriften, aber oben angekommen ist eben erst die mitte erreicht! Ab hier geht es richtig zur Sache. Meine Erstbefahrung dieser Strecke hatte ich übrigens anno dazumal mit der Duke gemacht. (1.Ausführung SerieN° 440) 
Schon seit einiger Zeit fahre ich nur noch mit Endurobereifung, denn das scheint mir die bessere Lösung für mein Einzugsgebiet. Michelin T63 klebt mich auf die Strasse ob trocken oder nass und ist auch im Schotter sagenhaft.

 

Aber nun zur Tour: Bei der Mautstelle werde ich mal 10.50Euro los. Aber das ist das Gebiet wert. Da es heute Morgen kaum Verkehr hat, komme ich gut voran und bin bald beim ersten Stausee angelangt. Beim Wanderer/Fischerparkplatz ist dann der Einstieg zur Saarbrücker Hütte. Ab hier gibt es nur noch Schotter vom feinsten. Unzählige Serpentinen und steile Stellen sind bis zum Ziel zu meistern.
Oben angekommen weist mir der Senior-Wirt gleich einen sicheren Parkplatz zu: "Do kansch des Motorradl hinstellen, do isch koan Schtoaschlag." Der Chef-Wirt wollte mich dann zurechtweisen, ich würde die Wanderer stören. Doch einige Gäste haben das gehört und sofort für mich Partei ergriffen und mich verteidigt. Solch anständige Endurowanderer störten niemals und das Verbotsschild unten im Tal sei sowieso nicht rechtsgültig :-)) 
Nachdem ich eine Suppe gegessen, etwas getrunken und einige Fotos geknipst hatte machte ich mich auf den Rückweg nach unten. Wieder auf dem Asphalt angekommen geht es weiter hoch zur Bielerhöhe. Hier sind wie immer einige Touristensilos parkiert und es wird das Land im umkreis von 50m "erwandert" - ich fahre gleich weiter zum Kopsstausee, dort eine kurze Rast dann zurück zur Silvrettastrasse. Für den Rückweg nehme ich die "alte" Strasse, die weitgehend paralell zur neuen verläuft, jedoch massiv geschottert ist. Als auch das fertig ist gibt es nur noch die Heimreise durchs Montafon bis nach Hause.

 
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